Gravögl
Und da waren Sie, die Singvögel im GLEIS 21. Gravögl spielten am 8. Oktober 2026 im SAAL 21 groß auf. Die wieder mittlerweile in der Umgebung von Lilienfeld lebenden Musiker begeisterten mit ihrem Mostviertler-Dialekt das vorhandene Publikum. Sebastian Fasthuber, vom Falter beschrieb die Songs von Gravögl folgendermaßen: Die Kraft der Songs liegt in der Ruhe, die sie ausstrahlen. Sie fließen langsam, aber keineswegs höhepunktlos dahin. Und vom Liebeslied („Waun daun mit dir“) bis zum „Hochwasserlied“, das ein bisschen was von einem Protestsong hat, erweist sich das Album am Ende als erstaunlich vielschichtig.
Dem Ganzen ist nichts hinzuzufügen. Das zweite Album der Gravögl trägt den Titel: Imma is irgendwos. Feine Kompositionen, irgendwo zwischen Neil Young und Bob Dylan. In ihren Liedern geht es zumeist um die Liebe und das Leben, die Täler und die Berge, die Fauna und die Flora. Um das Außenseitertum in einer hektischen, turbulenten Welt.
Folk vom Feinsten, eine große Freude. Danke für das Konzert!
Text: Thomas Reibnegger
Fotos: Thomas Reibnegger










