DO / 05.10.2023 / 19:00

Die Freiheit des Erzählens. Das Leben des Gad Beck.

Film

Gad Beck ist ein begnadeter Erzähler. Er war zehn Jahre alt, als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, und mit neunzehn wurde seine große Liebe Manfred Lewin nach Auschwitz deportiert. Als „jüdischer Mischling“ wurde Gad Beck 1943 in dem Berliner Sammellager Rosenstraße interniert und nach den einzigartigen Protesten nichtjüdischer Angehöriger wieder freigelassen. Während der letzten beiden Kriegsjahre organisierte er als Leiter des „Chug Chaluzi“ das Überleben zahlreicher im Untergrund lebender Juden.

Wie wird Geschichte erinnert und erzählt? Wie wird ein Zeitzeuge durch die Nachgeborenen inszeniert und wie inszeniert er sich selbst?

Ein Film über die bisweilen fließenden Grenzen zwischen Wahrheit und Legende und über die Aufarbeitung von Geschichte in den unterschiedlichsten Medien.

Ein Film über die Auseinandersetzung zwischen den Generationen, über Neugierde, Takt und Koketterie.

Ein Film über alltäglichen Heldenmut und schwule Liebeslust in einer mörderischen Zeit.

Im Anschluss steht der Regisseur Carsten Does für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit erinnern.at – das vom OeAD durchgeführte Programm zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust. 

Ob mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder mit dem Auto – unser Haus ist gut erreichbar.

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