Willkommen toZOMIA!

toZOMIA

toZOMIA ist ein Kunst- und Kulturverein, eine Plattform für die Entwicklung widerständiger Praktiken in Kunst & Leben. toZomia ist dadurch ein Raum für experimentelle Kultur, Kunst und Kulinarik. toZOMIA ist umgezogen. Der Verein befindet sich nach wie vor im Herzen des Sonnwendviertels, im Erdgeschoss des Gleis 21. Wir fühlen uns im Gleis 21 bereits ganz zuhause und richten uns langsam ein. Hier präsentieren wir ein monatliches Programm mit Performances, Ausstellungen, Wochenmarkt, Lastenfahrradmarkt, Solar Manufaktur, Kochworkshops in einem urbanen Lebensmittellabor und dem Kulturcafé Kaffeesatz.

Wöchentlich bietet die Solar Manufaktur experimentelle Workshops zur alternativen Lebensmittelproduktion an. Komm einfach vorbei und mach mit. Sofern du Gemüse übrig hast, kannst du es mitbringen und gleich damit experimentieren, mit vorhandenen Ressourcen arbeiten oder einfach zuschauen und plaudern und dich durch die milde, konstante Hitze der von der Sonne gegarten Köstlichkeiten kosten.

Besonders freuen wir uns bei toZomia, dass sich ein paar sehr interessante temporäre oder fixe Raumnutzungen ergeben haben. Wir vermieten einzelne Schreibtische bis zu Bodenfläche für Feldenkreis-Trainings, stunden-, tage- und wochenweise. Wir profitieren durch den frischen Wind und der Raum ist sinnvoll genutzt. In Summe ist die Zukunft verheißungsvoll!

Am Mittwoch, den 09.06.2021 wurde mit unserer ersten Ausstellung “Museum des Scheiterns der Liebe” der neue Standort sanft eröffnet. Es handelt sich dabei um ein temporäres Museum, das die Geschichten des Scheiterns der Liebe mit Leihgaben der Wiener Bevölkerung gestaltet. Die Ausstellung bietet uns seit Wochen Gesprächsstoff mit der Nachbarschaft – einige Artefakte durften wir schon sehen, so manche Geschichte hören. Es wird sehr spannend bei uns am 09. und 10. Juni 2021.

Wir – das sind in dem Fall Bianca, Mads, Max und Michael – sind die Kaffeesatz eG.

Wir betreiben ab Freitag, den 11.Juni 2021 ein Café im Gleis 21, Bloch-Bauer Promenade 22, 1100 Wien. Unser Projekt ist noch taufrisch, das Baby lernt gerade erst laufen, wir freuen uns aber schon sehr auf die kommende Zeit. Wir werden von Mittwoch-Sonntag geöffnet haben.

Wir arbeiten zusammen mit dem Kulturverein toZomia, der im selben Lokal angesiedelt ist und mit dem wir in Zukunft so einiges auf die Beine stellen werden.

Dass dieses Projekt überhaupt gestartet und nun bis hierher entwickelt wurde, liegt an dem Potenzial, das sich uns an diesem Ort mit seinen Leuten zeigt. Wir denken, es gibt hier viel Empfänglichkeit und Offenheit, ein Bedürfnis nach persönlichen Begegnungen und auch nach bewusstem Konsum. Wir empfinden dieses Grätzel als dynamischen und recht freien Ort, an dem viele spannende und inspirierende Menschen unterwegs sind, an dem sich einfach einiges tut. Dazu pflanzen wir nun unser höchsteigenes Experiment – das Kaffeesatz – ein kleines Tschocherl im Gleis 21.

Ursprünglich als gastronomisches Basisangebot für Aktivitäten unserer Freundinnen und Freunde von toZomia erdacht, wurde schnell klar: Wenn schon ein Café, dann ordentlich, sozusagen mit gutem Substrat und festem Fundament. Das bedeutete für uns zuallererst, dass wir uns klar zu unserem Projekt bekennen und uns alldem hingeben. Am Anfang war alles nur ein Gedanke. Und folglich wurde es natürlich ein stinkender Misthaufen an Vorbereitungsarbeit, ein langes Krabbeln im Unterholz des Behördendschungels, viel denken, tüfteln, taumeln und testen. Nun aber ist unsere Genossenschaft gegründet, unser Tschocherl bald eröffnet und es kann losgehen. Wir freuen uns wirklich und wahrhaftig über ein paar frische Gesichter und haben sie bitter nötig. Wenn es euch auch ein bisschen so geht, kommt auf einen Sprung vorbei!

Was wir machen

Bei uns gibt es hochwertigen Kaffee zu vernünftigen Preisen. Unsere Ware beziehen wir von der Wiener Rösterei Prem Frischkaffee. So wie diese sind wir ebenfalls der Überzeugung, dass der Kaffee als alltägliches Konsumgut besonderes Augenmerk verdient. Einerseits geht es uns um Nachhaltigkeit sowohl im ökologischen, wie auch ökonomischen Sinne. Andererseits legen wir großen Wert auf eine qualitätvolle Zubereitung. Dabei mögen wir es zu experimentieren, verschiedene Verarbeitungsweisen auszuprobieren und zu kosten. Insofern ist es eine Freude auf die biologisch und fair produzierte und sowieso phänomenale Ware von Prem Frischkaffee zugreifen zu können.

Außerdem bekommt ihr bei uns Brot, allerlei Backwaren und Mehlspeisen von der Bio-Holzofenbäckerei Gragger & Chorherr sowie der Wiener Traditionsbäckerei Schrott. Dabei handelt es sich ebenfalls um vollwertige Produkte, die im traditionellen Handwerk erzeugt werden.

Wir selbst backen auch gern, deshalb gibt’s auch Kuchen, zu 100% selbstgemacht und mit 200% Extra-Liebe… Mögen eure Geschmacksknospen sensibilisiert sein!

Wir, der ganze bunte Haufen, können es kaum erwarten, wieder Kunst, Kultur und soziale Ereignisse mit dem Grätzel, unseren Nachbar*innen zu teilen. Also, komm vorbei und besuche uns für Veranstaltungen, Kaffee, Kuchen und einen nachbarschaftlichen Plausch.

Mehr dazu: https://tozomia.net/