Antisemitismus im Fußball. Tradition und Tabubruch | 14.April 2020

Florian Schubert: „Antisemitismus im Fußball. Tradition und Tabubruch“

Vortrag mit Publikumsgespräch

Samstag, 18.4., 18:30 Uhr
Eintritt: freie Spende

Jetzt Freiticket reservieren ->

Eine Veranstaltung des Vereins „Alpine Peace Crossing“ im Rahmen der Auftaktveranstaltungen für Dialogforum & Gedenkwanderung in den Krimmler Tauern am 26./27. Juni 2020 zum Thema: „Im Schatten der Berge. Antisemitismus gestern und heute“

Fußball wird von Millionen von Menschen gespielt und von noch mehr Fans im Stadion oder am Bildschirm verfolgt. Auch in Deutschland und in Österreich. Fußball ist ein kulturelles Ereignis – und gleichzeitig ein Bereich, in dem Diskriminierung und besonders Antisemitismus noch immer gegenwärtig sind, konstatiert Buchautor Florian Schubert. Mit antisemitischen Stereotypen werden seit jeher gegnerische Spieler, Fans und auch Schiedsrichter diskreditiert, unabhängig davon, ob es sich um Juden handelt oder nicht.

Florian Schubert eruiert in seinem Buch „Antisemitismus im Fußball. Tradition und Tabubruch“ – erschienen im Wallstein Verlag – in welcher Form und in welchem Kontext Antisemitismus im Fußball seit den 1980er Jahren auftaucht. Der Historiker stellt unterschiedliche Aspekte seines Buches vor und setzt das Thema in einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Am Ende steht die Frage, ob das Stadion in Bezug auf diskriminierendes Verhalten eine Sonderstellung einnimmt oder als Brennglas gesellschaftlicher Phänomene gesehen werden kann.

Der Autor ist Politik-, Sport- und Geschichtswissenschaftler sowie Referent zu Diskriminierung im Fußball. Er arbeitet als Lehrer an einer Hamburger Stadtteilschule und konzipierte u.a. die Ausstellung »Tatort Stadion« des Bündnisses Aktiver Fußballfans.