Das Haus

Das Haus im Grätzel

Gleis 21 liegt in einem neu entstehenden Stadtviertel, dem Sonnwendviertel, das eine Brücke zwischen dem zehnten Bezirk und dem innerstädtischen Raum bildet. Im Herzen des neuen Stadtviertels liegt Gleis 21.

Es ist uns ein großes Anliegen, die Idee der Brückenfunktion aufzunehmen und durch eine Agora der Vielfalt, einen kooperativen Raum in dem viel entstehen kann, einen Begegnungsraum für alle Generationen, zu ergänzen.

Es ist uns ein großes Anliegen, die Idee der Brückenfunktion aufzunehmen und durch eine Agora der Vielfalt, einen kooperativen Raum in dem viel entstehen kann, einen Begegnungsraum für alle Generationen, zu ergänzen.

So werden bei uns ineinandergreifende Aktivitäten und Angebote für diesen Teil des Quartiers stattfinden. Das Wohnhaus und seine Einrichtungen in der Erdgeschoßzone bilden dadurch in Zukunft einen Treffpunkt für das Miteinander im Grätzel. Die drei Zonen im Erdgeschoß sind: der Multifunktionsraum, der Kino sein wird, Kleinkunstbühne, Musik aus allen Richtung Raum bietet, aber tagsüber auch Seminarbetrieb beherbergt. Die Medienwerkstatt, in der Kurse zur Weiterbildung im Online-, Audio- und Videobereich angeboten werden, sowie Sprachkurse, die auch BürgerInnen aus der EU und Asylwerbern, denen damit die Integration in unsere Gesellschaft erleichtert werden soll. „G’scheit genießen“ offerieren wir in unserem Bistro, das Wert auf frische saisonale und regionale Produkte legt. Gastgarten mit Blick auf den Helmut-Zilk-Park inklusive.

Wir sind davon überzeugt, dass das Sonnwendviertel ein lebendiges Stadtviertel wird, das nicht nur BewohnerInnen aus dem Heimatbezirk Favoriten anziehen wird, sondern auch WienerInnen aus den Nachbarbezirken.

Die Öffis verringern die Distanz: von der Innenstadt ist das Sonnwendviertel in fünfzehn Minuten zu erreichen.

Topologie, Architektur und Stadtstruktur

Die lineare großstädtische Gebäudestruktur, die der Bauplatz C17 vorgibt, versucht einerseits zwischen dem westlichen freifinanzierten Wohnhaus und dem östlich gelegenen Quartiershäusern (‘Am Park’ & ‘Mio’) zu vermitteln, andererseits wird durch die Zugänglichkeit in der Erdgeschoßzone zwischen Promenade und Park eine öffentliche Durchwegung hergestellt. Wie im Erdgeschoß wird es auch im Dachgeschoß eine Art “Ensemble von Räumen” geben. Das sogenannte “Dachschlaraffenland” wird durch bespielbare Freibereiche und Kuben eine Vielfältigkeit und Flexibilität erzeugen, die Kommunikation fördert und eine positive Nachbarschaft stärkt. Die Lebendigkeit von Erd- und Dachgeschoß wird in den Wohngeschoßen durch die umlaufenden Laubengänge und Balkone erzeugt. Einschnitte und Durchbrüche lassen die BewohnerInnen auch vertikal kommunizieren und erlauben eine mehrgeschoßige Fassadenbegrünung. Die halb-privaten Laubengänge als offene Kommunikationszone, die von den BewohnerInnen angeeignet werden kann, steht in Kontrast zu den spielerisch angeordneten privaten Balkonen.

Die modulare Bauweise erlaubt eine hohe Flexibilität der Grundrisse und Nutzung. Die Wohnsituationen können so immer wieder kurzfristig an Lebenssituationen angepasst werden.

Die Kompaktheit des Baukörpers, der Einsatz von zertifizierten Materialien und Holz-Alu Fenster mit 3-fach Isolierverglasung sichern ein ressourcenschonendes Bauen und tragen zur Minimierung der Energiekosten bei.

Holzbau

“Miteinander Weichen stellen” bedeutet für uns als Wohnprojekt Gleis 21 unter anderem auf nachhaltiges Leben zu bauen. Dieser Vorsatz wird nun in Form eines konstruktiven Holzbaus konkret und nachhaltig umgesetzt.

Das Gebäude besteht so ab der Oberkante EG aus einer Hybridbauweise: die Decken wird aus Kreuzlagenholz (KHL) und Beton gefertigt, die Außenwände aus vorgefertigten Holzkastenelementen und die Wohnungstrennwände wiederum aus KLH.

Die Fassaden wird aus einer sogenannten Chaosschalung aus Holz bestehen, die der Gebäudeoberfläche eine natürliche und gesamtheitliche Ausstrahlung verleiht.

Unser Holzbaupartner:

Gemeinschaftsflächen

Umfangreiche Gemeinschaftsflächen bieten zusätzlich zur privaten Wohnfläche Raum zur gemeinsamen und individuellen Nutzung: von der Gemeinschaftsküche zu Bibliothek und Sauna im Dachgeschoß bis hin zu Werkstatt, Atelier und Fitnessraum im Untergeschoß.

Die Auswahl und Detailplanung der Gemeinschaftsräume oblag den Bedürfnissen der Gruppe und stellen den Mittelpunkt des gemeinschaftlichen Aspekts des Projekts dar.

Flexwohnungen

Modernes Leben und Wohnen bedeutet auch, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Diese Flexibilität möchten wir auch räumlich interpretieren und so unsere Wohnflächen anpassungsfähig gestalten.

Durchgesteckte Flexwohnungen, die an beide angrenzende Wohnungen modular zuschaltbar sind, lassen dieses flexible Wohnen zu und erlauben räumliche Veränderungen die sich dem Leben anpassen.

Auch für temporäre Besucher ist gesorgt: Gästewohnungen, die über die Geschoße verteilt sind, erlauben kurzfristiges Wohnen und Teilhaben am täglichen Leben in der Baugruppe.